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7 SCHÖNHEITSSÜNDEN

7 BEAUTY SINS

Es ist noch früh im Jahr und das heißt, eine ideale Zeit, um die eigene Schönheitsroutine einmal neu zubewerten. Neben großartigen Produkten, ist es auch die rechte Zeit für neue Gewohnheiten, die Ihr Hautbild verbessern können. Oder auch, um schlechten Angewohnheiten Ade zu sagen, wenn diese Ihre Haut davon abhaltenn so gut zu sein, wie sie sein könnte. 

Hier sind die sieben bekanntesten „Sünden“, die das Jahr in eine andere Richtung lenken. Bevor wir jetzt alle anfangen uns zu ärgern, bitte beachten Sie, dass einige davon tatsächlich darauf abzielen, weniger zu tun. Und wir alle könnten gut weniger von bestimmten Dinge tun, um mehr Zeit für die guten Dinge zu haben! 

1. Über-Peelen

Viele Menschen gehen davon aus, dass ein Peeling einfach ein dazugehöriger Schritt ist und eben jeden Abend angewandt werden muss, um den “Glass Skin” Effekt zu erzielen. Wenn Ihre Haut fettig oder akneanfällig ist, finden Sie vielleicht auch, dass ein Peeling dabei hilft, verstopfte Poren zu reinigen und Akne vorzubeugen.

Aber während Peelen ein wichtiger Schritt ist, ist Über-Peelen oft Grund für eine Verschlechterung und eine Schädigung der Hautbarriere. Raue, irritierte Haut kann zudem zu einer erhöhten Ölproduktion neigen, und eine beschädigte Hautbarriere bedeutet, dass Bakterien leichter hineingelangen und Infektionen und Entzündungen verursachen können. Diese Barriere schützt überdies auch gegen Umweltschäden und sollte allein deshalb in Topform sein.

Peelen Sie nur wenn nötig, ca. 2-3 Mal die Woche. Ein Säurepeeling (AHA oder BHA) kann dabei helfen tote Hautzellen zu entsorgen. Wenn Ihre Haut besonders sensibel ist, können Sie einen sanfteren PHA verwenden, oder ein Enzympuder. Und vergessen Sie nicht die Gesamtanzahl der Peelings in einer Routine – wenn auch der Reiniger, der Toner und das Peeling Säuren beinhalten, könnte dies zu viel auf einmal sein.

2. Mit Make-Up schlafen gehen

Sie kommen super spät nach Hause, lassen sich ins Bett fallen und wachen am nächsten Morgen mit einem Clown-Gesicht auf ihrem Kissen auf. Klingt bekannt?

Sie wissen sicher, dass Make-Up die Poren verstopft und Pickel verursachen kann. Aber wussten Sie auch, das Make-Up Verschmutzungen speichert? Das bedeutet, all die freien Radikale, die sich während des Tages auf Ihrem Gesicht niederlassen, sind jetzt die ganze Nacht lang auf Ihrer Haut. Schweres Make-Up kann zudem Dermatitis verursachen, ein Ekzem-ähnlicher Ausschlag, der durch Irritationen hervorgerufen wird. Wimpern- und Fettfollikel rund um das Auge können verstopfen, was zu unkontrollierbaren Hügelchen auf dem Augenlid führen kann. Diese werden “styes” genannt. Lippenstift tendiert dazu Feuchtigkeit aus der Haut zu ziehen und kann beim Tragen über Nacht zu rauen, schuppigen Lippen am Morgen führen. 

Auch wenn nichts vom oben genannten passiert, wird Make-Up dennoch in den natürlichen Kreislauf der Haut eingreifen. Die Nacht wird von Ihrem Körper zur Regeneration und zum Ruhen verwendet – auch von Ihrer Haut. Poren geben Talg frei, um die Hautoberfläche zu befeuchten, Zellen werden abgestoßen, und Ihre Haut bereitet sich auf einen neuen Tag vor. Hautpflegeroutinen helfen der Haut bei der Regulierung.

Wenn Sie also an diesem Abend wirklich nicht die komplette Routine fahren, dann stellen Sie zumindest sicher, dass Make-Up zu entfernen und mit einem warmen Waschlappen das Gesicht soweit möglich zu reinigen.

3. Keine Sonnencreme (oder nicht genug davon)

Ja, eine Sonnencreme ist unbedingt notwendig, auch wenn Sie im Norden leben, auch mitten im Winter.

Einen Sonnenschutz zu tragen ist einer der besten Wege, um der Haut dabei zu helfen folgenden Dingen vorzubeugen: Hyperpigmentierung, Sonnenbrand, vorzeitiges Altern, um nur einige wenige zu nennen. Sonnenflecken schwinden zu lassen und auch die Fältchen zu glätten, kann Monate dauern, wenn nicht sogar länger, es ist also wichtig bereits vorab einige wenige Minuten zu investieren, um einen Sonnenschutz aufzutragen.

Stellen Sie sicher, dass Sie sich für einen Sonnenschutz mit PA Bewertung entscheiden, so dass Sie einen adäquaten UVA und UVB Schutz erhalten. Sie sollten 1/3 bis ½ Teelöffel für Gesicht und Nacken verwenden. Das bedeutet, ein Make-Up mit einem SPF ist nicht ausreichend, obwohl Sie dieses natürlich als letzte Schicht auftragen können. Vergessen Sie nicht, die Creme mehrfach am Tag aufzutragen!

4. Reinigen – Aber nur mit einem Schaumreiniger

Sie haben wahrscheinlich das Gefühl, dass Ihr wasserbasierter Schaumreiniger bereits einen richtig guten Job macht. Dennoch werden Sie mit einem ölbasierten Reiniger als ersten Schritt mehr erreichen. Es kann auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen etwas öliges zu verwenden, um etwas zu reinigen, aber nur ölbasierte Reiniger entfernen fettige Substanzen von der Haut. Dazu zählen auch Make-Up, Sonnencreme, überschüssiger Talg und einige Verschmutzungen. Reinigen Sie danach mit einem schaumigen wasserbasierten Reiniger und werden Sie all den Schmutz und Schweiß los. 

Wenn Ihnen die Textur eines ölbasierten Reinigers nicht zusagt, können Sie auch einen Balm-Reiniger verwenden. Dieser kann auch als erster Schritt einer doppelten Reinigung verwendet werden. Sie werden gewöhnlich in halbfestem Zustand auf die Haut aufgetragen, wo sie schmelzen.

5. Versuchen Akne “auszutrocken”

Egal welchen Hauttyp Sie haben, es ist nie eine gute Idee, etwas auszutrocknen. Wenn Sie akneanfällige oder fettige Haut haben, kann es auf den ersten Blick so scheinen, als würden starke Peelings und alkoholhaltige Produkte dabei helfen, überschüssiges Öl loszuwerden, aber das Gegenteil ist meist der Fall. Wenn einmal die Hautbarriere trocken fällt, wird die Haut versuchen mehr Öl zu produzieren, um das Problem zu beheben. Eine Beschädigung dieser Barriere ist auch nicht sinnvoll, denn sie schützt vor Bakterien, die wiederum Akne verursachen.

AHAs und BHAs sind großartige Seren gegen verstopfte Poren und zur Entfernung toter Hautzellen, sie sollten jedoch nicht häufiger als einige wenige Tage in der Woche verwendet werden. Produkte mit einem niedrigen pH-Wert helfen dabei die richtige Öl-Balance in der Haut herzustellen und werden die Haut nicht vollkommen ohne eine Barriere zurücklassen.

6. Waschen mit heißem Wasser

Das Gesicht mit heißem Wasser reinigen oder direkt unter der Dusche waschen, fühlt sich ganz großartig an, ist aber nicht der beste Weg. Sie haben sicher schon einmal davon gehört, dass heißes Wasser die Poren öffnet und das kaltes Wasser dazu führt, dass sie sich wieder zusammenziehen. 

Falsch. Tatsächlich können Poren so etwas gar nicht wirklich, denn sie haben keine Muskeln. Was auch immer Sie sich von heißem Wasser im Gesicht erhoffen, es verschwindet in dem Moment, in dem Sie das Wasser abstellen.

Außer, dass heißes Wasser zusätzlich auch Ihrer Haut sämtliche natürliche Fette nehmen kann und die Haut dadurch trocken und schuppig wird. Wissen Sie, was sich erweitert? Die kleinen Kapillaren unter der Haut. Das ist auch der Grund, warum einige Menschen rot werden, wenn es warm wird. Das bedeutet aber nur, dass das Waschen mit heißem Wasser dazu führt, dass Sie kurzfristig erröten, was durchaus auch zu einem Schaden führen kann, wenn Sie bereits eine Hautproblematik wie Rosacea haben.

Kaltes Wasser tendiert dazu, ebenso schädlich zu sein, aber wirklich, wer würde sein Gesicht mit eiskaltem Wasser waschen? Das beste Wasser ist warm. Warm genug um nicht unangenehm zu sein, warm genug um überschüssiges Fett abzuwaschen, aber nicht heiß genug, um zu irritieren.

7. All Ihre Produkte immer zu verwenden

Nur, weil Sie es haben, heißt das nicht, dass Sie es auch benutzen sollten. Vielleicht verwenden Sie eine Mehr-Schritt-Routine, manche dieser Schritte können und sollten täglich verwendet werden, andere nicht. Eine doppelte Reinigung sollte täglich stattfinden, am besten abends vor dem Zubettgehen. Ein hydratisierender, ausgleichender Toner ebenfalls, genauso wie eine nährende Esssenz. Viele Menschen werden eine Feuchtigkeitscreme benötigen, auch wenn es nur eine leichte ist, wie auch eine Augencreme. Am Tag ist Sonnencreme ein Muss.

Viele der anderen Schritt sind nur optional. Peelings sollten nur einige wenige Male in der Woche verwendet werden. Seren, Schlafmasken, Augenmasken, Lippenbehandlungen und Tuchmasken geben einen Extra Boost, wenn sich die Haut einmal besonders trocken und müde anfühlt.

Vergessen Sie nicht welche Produkte welchen Effekt haben. Ist Ihr Toner hydratisieren oder ausgleichend? Beinhaltet er Säuren? Ist Ihre Feuchtigkeitscreme dickflüssig oder ein Gel? Sehen Sie sich Ihre Produkte genau an und überschlagen Sie, wie viel Sie wirklich auf Ihre Haut auftragen. Nehmen Sie Veränderungen langsam vor. Schnell viele Produkte auszutauschen ist ein sicherer Weg nicht zu wissen, welches Produkt wirklich funktioniert. Oder schlimmer noch, es kann dazu führen, dass Sie nicht wissen werden, welches Produkt eine unerwünschte Wirkung hervorruft. 

Eine Hautpflegeroutine ist nur gut, wenn sie auch für Sie funktioniert. Wenn Sie gerade erst beginnen, nehmen Sie nur wenige Produkte und testen diese für ein paar Wochen. Sie werden schnell herausfinden, dass Sie nicht so viel benötigen, wie Sie glauben!

Während Sie herausfinden, was in Ihrer Routine wirklich wichtig ist, kann es ebenso wichtig sein, etwas nicht zu tun, was Schaden anrichten kann. Einige dieser Dinge sind so einfach, wie sich nicht mit heißem Wasser das Gesicht zu waschen. Eine kleine Notiz am Spiegel, die Sie daran erinnert “Sonnenschutz benutzen”, kann eine gute Idee sein, um eine Gewohnheit aufzubauen. Sein Sie geduldig mit sich selbst und suchen Sie sich ein oder zwei Dinger heraus, mit denen Sie beginnen – auch eine kleine Veränderung kann viel bewirken!


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